Internetzugang

Die einzelnen Häuser des Wohnheims sind intern mit einem 10 GBit/s-Glasfaserring sowie über eine 10 GBit/s-Glasfaserverbindung mit dem Campusnetz des HRZs der Goethe-Unversität Frankfurt/Main verbunden. Die Wartung des Wohnheimsnetzes erfolgt durch die Firma Hildebrand, den Internetzugang an sich liefert das HRZ.

Ihr Ansprechpartner ist jedoch in allen Fällen der Hausmeister, weder die Fa. Hildebrand noch das HRZ leisten Ihnen direkte Unterstützung!

Freischaltung

Wenn Sie neu im Wohnheim einziehen, erhalten Sie von Herrn Isak Adapter für die vorhandene Multimediaverkabelung, neben einem TV-Adapter auch einen Ethernet-Adapter zum Anschluss an Ihrem PC oder Laptop sowie ein Anmeldeformular. Dieser Adapter alleine genügt allerdings nicht, um Internetzugang zu bekommen. Gehen Sie bitte nach folgender Anleitung vor:

  • Verbinden Sie das Adapterkabel mit der orange-grünen Buchse der im Zimmer vorhandenen Anschlussdose sowie dem Ethernetanschluss ihres PC oder Laptops.
  • Starten Sie Ihren PC.
  • In der Standardkonfiguration beziehen Rechner mit den Betriebssystemen Windows, MacOS X und Linux automatisch eine sogenannte IP-Adresse aus dem Netzwerk. Diesen Vorgang können Sie etwa bei Windows meist über ein Symbol rechts unten neben der Uhrzeit verfolgen.
  • Öffnen Sie einen Webbrowser (Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer etc.).
  • Gehen Sie auf die Webaddresse stwonline.4share.de.
  • Tragen Sie die Ihnen angezeigte IP-Adresse auf dem Anmeldeformular ein, machen Sie die restlichen benötigten Eingaben und geben Sie das Formular wieder beim Hausmeister ab.

Nach zwei bis drei Tagen sollte Ihr PC/Laptop dann frei geschaltet sein.

Beachten Sie bitte, dass die Freischaltung sich immer auf die bei der Anmeldung verwendete Netzwerkschnittstelle bzw. dessen sogenannte physikalische Adresse (auch Hardwareadresse, MAC-Adresse) bezieht. Verwenden Sie eine andere Schnittstelle (z.B. eine zusätzlich eingebaute Ethernetkarte bei einem PC oder ein anderes Mainboard bzw. einen neuen Laptop), müssen Sie sich erneut anmelden, da das neue Gerät eine andere physikalische Adresse verwendet!

Rechtshinweise

Mit Abgabe des Anmeldeformulars unterschreiben Sie die folgende Nutzungsverpflichtung.

Der Internetzugang darf nicht in rechtswidriger oder sonst wie missbräulicher Weise genutzt werden. Insbesondere zu unterlassen sind:

  • Versendung von Massen-Mails ("Spam"), missbräuchliches Posting von Nachrichten in Newsgroups und sonstigen Internet-Foren zu Werbezwecken, das Durchsuchen eines Netzwerkes nach offenen Ports (Port Scanning) und unbefugtes Eindringen in fremde Rechnersysteme (Hacking).
  • da Verwenden von gefälschten Webseiten (Phishing), das bewusste Verbreiten von Viren, Würmern und/oder Trojanern.

Der Nutzer verpflichtet sich, die Installationsanweisung durchzuführen, die Onlineanmeldung wahrheitsgemäß auszufüllen und zu versenden.

Bei Manipulation wird der Internetzugang automatisch gesperrt und es können weitere Kosten entstehen.

Weitere Hinweise

  • Es bringt keinerlei Vorteile, statt DHCP ("automatisches Beziehen von...") eine manuelle IP-Konfiguration zu verwenden und die per DHCP erhaltenen Informationen so fest einzutragen. Im Gegenteil: die verwendeten Netzwerkeinstellungen (z.B. Netzmaske) können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Bei einer manuellen Konfiguration wird der Zugang dann schlicht nicht mehr funktionieren, bei einer DHCP-Konfiguration hingegen schon.
  • Es ist verboten, sich einfach eine beliebige IP-Adresse auszusuchen und manuell einzutragen. Derlei Verhalten führt einerseits zu Adresskonflikten – die beteiligten Rechner können beide nicht mehr kommunizieren und lassen sich so gut wie gar nicht lokalisieren. Andererseits verwendet man so leicht eine IP-Adresse, die einem anderen Nutzer zugeordnet ist und surft quasi unter falscher Identität. Abgesehen von dem entstehenden Chaos, ist dies illegal. Mal ganz von der Strafbarkeit und der Möglichkeit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen abgesehen, schaden Sie sich mit so einem Verhalten zudem letzten Endes nur selbst. 
  • Die Verwendung eines Routers ist noch nicht abschließend geklärt, vermeidet aber ohnehin nicht die Notwendigkeit der Freischaltung.

Frage: Warum verwendet man nicht ein WLAN, wie an anderen Orten auf dem Campus?
Antwort: Dies hat u.a. folgende Gründe:

 

  • In einem WLAN teilen sich alle Teilnehmer einer Funkzelle die Kapazität, bei einer Verkabelung stehen hingegen jedem Teilnehmer volle 100 MBit/s zur Verfügung.
  • WLAN-Netze sind weit störanfälliger, vorallem weil der Betrieb lizenz- und anmeldefrei erfolgt und somit Dutzende Störquellen die Qualität des Zugangs beeinträchtigen würden.
  • Moderne PCs/Laptops besitzen eine Ethernetschnittstelle aber in der Regel keinen WLAN-Adapter.

Letztlich stellte sich die Frage eines WLANs auch deshalb nicht, weil es lediglich den Internetzugang realisiert hätte und für TV etc. ohnehin eine Verkabelung gelegt werden musste.